Die wunderbare Worte-Welt Vol. 1

Er kann überall lauern!
Im Supermarkt, hinter der nächsten Ecke, sogar auf einer öffenltichen Toilette: ein neuer Ausdruck!!!

Schweizer Wörter sind schlichtweg süß: Wer Lust auf einen Schokoriegel hat, ist oftmals mit einem „Prügeli“ gut beraten, die gesundheitsbewusste Fraktion greift zum „Gebäckstängeli“ (Müsliriegel) und die ganz großen Genießer lassen sich ihr „Gipferli“ (Croissant) oder „Törtchenbödeli“ schmecken.
Aber jeder wird schließlich seine Dokumente in eine „Zeigetasche“ (Klarsichthülle) stecken. (Wow, ich staune gerade selber über diesen mächtig schlechten Textübergang )

Zu verachten sind die französischen Ausdrücke aber auch nicht!
Die führen von recht Fantasiefrei-Direktem „papier cul“ („Arschpapier“) für Klorolle über ganz Goldiges wie „poignée d’amour“ („Liebesgriff“), was bei uns die eher wenig liebevolle Bezeichnung "Hüftspeck" trägt, bis hin zu Räselhaftem:
Hat eine Frau „das gewisse Etwas“, hat sie anscheinend was Hundeähnliches („avoir du chien“) an sich...

Wer bei „chiffon“ an flatternde Schals und wehende Rockzipfel dachte, wird entzaubert; wenn hier ein Stück Stoff dieser Bezeichnung geschwenkt wird, ist ein ömmeliger „Putzlappen“ im Einsatz.

Mein absoluter Lieblingsausdruck ist aber die französische Bezeichnung für den „Waschbrettbauch“ (mal wieder „typisch deutsch“; erst die Arbeit, dann das Vergnügen??) – oh, wie gut das ist! Auf der Zunge zergehen lassen und bitte eindeutschen –

„Schokoladentafel“!!!


Bon appétit
Wiwi

27.9.09 02:27

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Matti (27.9.09 15:22)
Vielleicht hat die Frau einen Hundeblick, :-)

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